erotische Erlebnisse

Gebucht für Fesselspiele

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Gebucht werde ich als Escort-Girl häufiger, manchmal mit ausgefallenen Wünschen: ein bestimmtes Kleid, eine besondere Frisur, spezielles Wissen zu einem Thema. Heute jedoch bucht mich zum ersten Mal jemand für Fesselspiele. Seit zwei Jahren bin ich in diesem Gewerbe unterwegs, doch dieses Terrain ist neu für mich. Ich brauche das Geld für mein Studium, und dieser Kunde zahlt außergewöhnlich gut, obwohl er weiß, dass ich blutige Anfängerin bin. Vielleicht ist genau das der Reiz für ihn.

Vom Hotelflur in eine andere Welt
Wie gewünscht trage ich ein langes, schwarzes Kleid und darunter keine Unterwäsche. Ungewohnt, bei meiner Oberweite, doch der Mieder-Einsatz des Kleids gibt genug Halt. Mit BDSM habe ich mich bisher kaum beschäftigt – das Studium lässt wenig Raum für Nebenprojekte, und so stehe ich vor der Hoteltür mit einem Kribbeln im Bauch und keiner Ahnung, was mich erwartet.

Ein Zimmermädchen öffnet, mustert mich kurz, verbindet mir die Augen und führt mich einen Gang entlang, den ich Minuten zuvor selbst durchquert habe. Ein Aufzug, dann ein kühler Raum. Man lässt mich allein. Sekunden später löst sich die Augenbinde – ich stehe in einer Art privatem Verlies. Ketten hängen von der Decke, Regale voller Fesselzubehör säumen die Wände, in einer Ecke steht ein Käfig. Mir wird abwechselnd heiß und kalt. Am liebsten würde ich auf der Stelle umdrehen.

Der Mann, der mich hereinführt, spürt meine Unsicherheit sofort. Er versichert mir ruhig: Ein Codewort – „Kaktuseis“ – beendet alles, jederzeit, ohne Fragen. Die Entscheidung liegt bei mir. Ob ich das in diesem Moment wirklich glauben kann, weiß ich nicht. Mein Kopf schreit, zu gehen. Doch etwas in mir – neugierig, aufgeregt, unerwartet erregt – bleibt.

Vertrauen im Ungewissen
Er fesselt meine Hände auf dem Rücken, fragt nach, ob es passt, wartet auf mein Nicken. Es passt. Es fühlt sich sogar gut an, so ausgeliefert und trotzdem sicher zu sein. Er bemerkt, wie sehr mich die Situation erregt, und genießt es sichtlich. Als ich versuche, einen Blick zu erhaschen, verbindet er mir erneut die Augen und bindet mich an einer Wandöse fest. Das Kleid schiebt er bis zur Taille hoch.

Dann kommt die Gerte. Der erste Schlag jagt mir einen Schauer durch den ganzen Körper, von den Zehenspitzen bis in die Haarwurzeln. Ich schreie auf – vor Schmerz, vor Lust, ich kann es selbst kaum trennen. Er brummt zufrieden und macht weiter, immer aufmerksam, immer im Dialog mit meinen Reaktionen.

Die Nacht zieht sich, verliert jedes Zeitgefühl. Was folgt, bleibt zwischen uns beiden – ein Erlebnis, das mehr als einen Höhepunkt kennt und mich am Ende erschöpft, aber auf eine Art zufrieden zurücklässt, die ich vorher nicht kannte.